Die Behandlung von Parodontitis
Der Hauptgrund für Zahnverlust bei Erwachsenen ist heutzutage nicht mehr Karies, sondern die Entzündung des Zahnfleisches. Ca. 80 % der Erwachsenen ab 50 Jahren sind mehr oder weniger stark davon betroffen.
Unbehandelt führt die sog. Parodontitis (landläufig auch als Parodontose bezeichnet) zu einem chronischen Verlauf. Die Bakterien greifen das Zahnfleisch und im fortgeschrittenen Stadium auch den Kieferknochen an. Mit der Zeit lockern sich die Zähne, bis sie nicht mehr belastbar sind und im schlimmsten Fall irgendwann ausfallen.
Ursachen für die Parodontitis sind in erster Linie eine genetische Veranlagung und/oder eine unzureichende Mundhygiene.
Aber man muss die Erkrankung keineswegs als gegeben hinnehmen. Die Therapieaussichten sind ausgezeichnet, wenn Patient und Zahnarzt konsequent zusammenarbeiten. Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung. In schwerwiegenden Fällen empfiehlt es sich, zusätzlich den Laser einzusetzen. Das Laserlicht verdampft das kranke, entzündete Gewebe und tötet alle Keime ab. Die betroffenen Zahnfleischtaschen können nahezu keimfrei gemacht werden, so dass die Entzündungen nicht weiter voranschreiten und wesentlich schneller abheilen.
Außerdem können in vielen Fällen durch den sogenannten PerioChip®, ein sanftes und gleichzeitig hoch effektives antibakterielles Therapieverfahren, chirurgische Behandlungen vermieden werden.
